Ach ja, die Leute vom Film. Gegen Mittag meldete sich die Künstlervermittlung, Frau Wiese, sie benötige und ob ich das noch machen würde. Am 20.07.2010 ginge es los und das Projekt würde sich bis September hinziehen, irgendeine Serie.
Soeben klingelte Frank Huwe von der Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft mbH durch. Ich ließ ihn ebenfalls wissen, dass ich im Grunde zur Verfügung stehe, aber im August bereits einen Sperrtermin hätte. – Tatsächlich sind’s sogar mehr, aber ich bin kompromissbereit. Nein, sie würden die Position nur durchgehend besetzen, aber das wäre kein Problem, denn es gäbe noch genug andere Kandidaten, erwiderte Frank, der mich obendrein siezte, auweia.
Neh, neh, neh, jahrelang habe mich nach dem Job gerichtet, jedoch verlagerte ich inzwischen die Prioritäten, denn (Privat-) Leben ist och ‘ne total dufte Sache. So komisch wie der drauf war, hätte der mir wahrscheinlich eh keine anständige Gage zahlen wollen. Anbiedern ist eh garnicht mein Ding, sollen’se sich doch zum Teufel scheren. Von daher, schade, weil irgendwoher muss das Geld für Miete, Urlaub und Party kommen, aber wenn’s nicht sein soll, is’es eben nicht.

