Es ist wieder einmal soweit, gegenüber scheint es einen Mieterwechsel gegeben zu haben. Komisch, lange hält es dort niemand aus. Das große Zimmer ham’se gestern gestrichen, abends saßen’se bei ‘nem Bierchen. Kühlschrank ist nicht, Milch und Eier stehen auf’m Fenstersims.
Der DHL-Bote versetzte mich – falsch, och nöh, das sehe ich jetzt erst, die haben das Datum des Abholauftrages von meinem Wunschtermin, 30.01., auf den 01.02.2010 verschoben. Na super, dann hätte ich mir den Streß heute Früh auch nicht geben brauchen. Das heisst, ich muss das Packerl für den Peter aus Bremerhaven, der mir mit ‘ner negativen ebay-Bewertung drohte, weil bei der DVB-T-Innenraum der Plastik-Fuß fehlte, jetzt noch wegbringen, Bock hab’isch, genau.
Der Nudelsalat von Curry36 vorhin war escht super.
Die SB-Truppe fand’isch recht angenehm, nett auf jeden Fall, die Neuköllner hätten gerne ‘mal Tschüss sagen können, die Musik war tanzbar, wenn auch ein wenig eintönig, “Gothic” und “Dark Wave” hielt sich meiner Ansicht nach ziemlich in Grenzen.
Sechs Euro für ‘ne kleine Smirnoff-Cola-light o.k., das ist der übliche Perversenaufschlag, 3,50 für ‘n Fläschchen 0,2 Cola light dagegen ähem, teuer verdammt.
Personal und Publikum fein, spannend war’s bedingt, das kenne ich von früher anders, auch wenn mein letzter AiB-Besuch ein ordentliches Weilchen zurückliegt, insgesamt betrachtet eine Veranstaltung, welche den Besuch wert war.
Halb 10 steht der DHL-Bote vor der Tür, ick freu mir.
Kurz vor Mitternacht verließ ich das Haus, wir trafen uns am Mehringdamm, wo die beiden von der U7 in die U6 umstiegen. Für mich war’s ‘ne Kurzstrecke, hin- und zurück nach Alt-Tempelhof. Artig wie ich bin, stempelte ich ‘n Ticket.
Ich lernte einige Leute kennen, welche ich bislang lediglich virtuell kannte und traf ein paar bekannte Gestalten. Zwei Whiskey-O, das is’ aba och ‘ne komische Mischung, gab ich dem Häuptling aus, nicht nur deshalb ließ ich über 6o Euro an dem Abend, was vor allem daran liegt, dass die Gläser ziemlich klein sind. Ich hatte meinen Spaß und tanzte die meiste Zeit. – Himmel, hört sich das strange an. – Es war weitgehend harmlos, erst recht für’s Insomnia, ohne besondere Vorkommnisse. Leer fand ich’s, gegen Viertel sechs war der Club fast wie leergefegt und wir packten’s.
Die Alternativveranstaltung, der zweite Dark Friday im Kit Kat Club, soll nach Hören Sagen, die üblichen Verdächtigen pendelten, nicht so der Hit gewesen sein, schlecht besucht, das Publikum nicht wirklich die Zielgruppe, also eher unwahrscheinlich, dass’er ein drittes Mal passiert. Damit bleibt Angel in Bondage die einzige erwähnenswerte Party am letzten Wochenende des Monats, was sich zukünftig wohl kaum ändern wird.
Yut, dann laufe ich gleich ‘mal zur Packstation.

