With Men This Is Possible,
With God All Things Are Possible
Es ist die Geschichte von Michael, welcher uns als “Big Mike” vorgestellt wird. Michael wuchs in ärmlichen und zerrütteten Verhältnissen auf, ohne Kontakt zu seinem Vater, mit einer drogenabhängigen Mutter, in einer elendigen Nachbarschaft ohne Zuhause. Er überlebt, aber niemand lehrte ihn zu leben. Der Lauf der Dinge ändert sich zum Positiven, dem Wendepunkt hin, als er auf einer christlichen Schule landet und dort von einer Familie unter deren Fittiche genommen wird.
Trotz seiner Herkunft ist Michael ein ruhiger und ehrlicher Zeitgenosse, in sich gekehrt, dumpfe Gewalt oder Hass scheint ihm völlig fremd. Dafür ist ihm ein ausgeprägter Beschützerinstinkt in die Wiege gelegt.
When I was little, and something awful was happening, my mum was telling me to close my eyes [...] and when [...] the bad things were over, she’d say: “When I count to three, you open your eyes, the past is gone, the world is a good place an it’s all gonna be okay.”
Der Film basiert auf einem Roman, und dieser wiederum auf einer wahren Geschichte, einem modernen Märchen, das so oder so ähnlich schon viel zu oft von Hollywood geschrieben worden war. – Was diesen Streifen dagegen auszeichnet, er ist abgefahren, locker, erheiternd, aber authentisch und vor allem kommt er ohne jegliche blöden Schuldzuweisungen aus. Es ist eine unglaubliche schöne Geschichte, die uns für einen viel zu kurzen Moment an den (Mit-) Menschen glauben lässt, bevor wir uns wieder mit der zumeist eher weniger erfreulichen Realität des Alltags konfrontiert sehen. Einfach toll.
It’s your decision, it’s your live.
Sehenswert? – Auf jeden Fall.


