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S1 Warnemünde

Ronny Roger • Freitag, 18. Dezember 2009 1621 Uhr • Category: Auf Achse,Supermarkt

Ich habe einen tollen Film gesehen, auf der Zugfahrt Berlin Rostock, “The Blind Side”. 10h44 war Abfahrt von Gleis 6, Freitag Morgen. Überrascht war ich dann doch von der Holzklasse der Deutschen Bahn, enge Sitzreihen, oben auf dem Träger kaum Platz für Gepäck und diese runterklappbaren Tischchen gibbed och nimma. Pünktlich wären wir gewesen, wenn der Zug nicht am letzten Bahnhof vor Rostock, Kavelsdorf, halt gemacht hätte, über zehn Minuten, ohne dass der Fahrgast über den Grund des Stillstands informiert wurde. Nachdem ein in die Gegenrichtung unterwegs gewesener Zug passiert hatte, setzte unser Zug endlich die Fahrt fort. Ob nur ein Gleis zur Verfügung steht, vermutlich.
In Rostock angekommen, bemühte ich mich die richtige S-Bahn zu erwischen. Theoretisch hätte ich dafür außen herum und durch die Unterführung gemusst. Ich nahm die Abkürzung quer über die Gleise. Einen Fahrschein löste ich freilich auch nicht, war ja keine Zeit. Glück gehabt, es folgte keine Kontrolle – weder hätte ich 40,- Euro gezahlt noch meine Personalien rausgerückt. Wahrscheinlich wär’s zu ‘ner Klatscherei gekommen, weil ich wohl kaum was dafür kann, wenn sich die eine Bahn verspätet. Klar, ‘ne spätere, ‘ne Viertelstunde in der s#umässigen A#schkälte warten, wäre auch ‘ne unakzeptable Möglichkeit gewesen, nicht für mich. Marienehe stieg ich aus und wurde abgeholt.

Zwei Stunden sind inzwischen vergangen, ich war u.a. fleißig damit beschäftigt die Bude hier durchzusaugen und den gelben Sack rauszubringen. Leider stammt das S#ugschwein von keiner guten Familie ab. Hinzu kommt, dass es hier regelmäßig für Dinge missbraucht wird, für die es einfach nicht gebaut wurde, sprich ein schönen Leben hat’s sicher nicht.
Die Maroc-Clementinen und Orangen sind gestern eingetroffen. Bislang kostete ich nur von den Clementinen, reichlich. Die sind in Ordnung, ohne Kerne, wie versprochen, aber mindestens säuerlich, wenn nicht teilweise sauer. Das is’ a bisserl enttäuschend.
Sonst, nayo, weder hat ‘se sich um die Kroymans-Sache gekümmert, wo die Klageerhebung ansteht, noch hat der Wagen die Winterreifen ‘drauf. Sowas nervt mich tierisch, es wird sich um alles mögliche gekümmert, aber die elementaren Dinge lässt’ma ewig schleifen. Ätzend!

Es ist auch an mir ihre sch#iß Flaschen abzugeben. Immerhin sind die schon zusammengeräumt. Und damit ich heute Abend und morgen Früh etwas zu beißen habe, werde natürlich auch ich Brötchen holen müssen. Das war ‘mal anders. Frühe brachte sie sogar regelmäßig Brötchen vom Stadtbäcker nach Berlin mit. Heute sind irgend welche Serranokeulen wichtiger. Wegen Outlook und iPhone-Synchro sollte ich gucken, schiebe ich vor mir her, Bock hab’ ich eh nicht. Es nervt, sich andauernd um sonst was zu kümmern, aber andererseits das Gefühl zu bekommen, dass solche Dinge, welche ich für wichtig erachte, vernachlässigt werden.

Anruf, ich mach’ ‘mal los.

19.12.2009 23:47

Wir waren gemeinsam bei dem kleinen Bäcker in Bad Doberan, dort wo die Molli durchfährt. Die Flaschen gaben wir heute im Ostseepark ab und packten einen Kasten Rostocker Pils mit ein.
Über die Orangen und Clementinen bin ich noch mehr enttäuscht. Klar muss man aufpassen, wegen Temperaturschwankungen, aber dass die erste Orange, welche ich schälte, innen schwarz schimmlig war, und die fast komplett weiße Clementine mitten im Kasten, das liegt sicherlich nicht daran. Besonders süß find’ich’se och nicht und ich erwischte sogar Clementinen mit Kernen. Das dürfte nach den Aussagen des Südfruchtversandes keinesfalls sein.

 

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