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Bearbeitungsnummer: @16.10.2009

Ronny Roger • Freitag, 16. Oktober 2009 332 Uhr • Category: Händel,Korrespondenz

Vorgeschichte

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Zur Vorgangs-Nr. 091004-1800-0*****
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Dir * ZA/VkD *
G****** Str. 3-6, 10*** Berlin
Hr. K****, POK
Etage 1** / l
(030) 4664 – 581***

Am 15. Oktober erhielt ich mit Datum vom 13. Oktober 2009 von der oben genannten Polizeidienststelle ein Schreiben, in welchem ich u.a. beschuldigt werde, die “Körperverletzung” an einem gewissen Herrn B****** “fahrlässig herbeigeführt” zu haben.

Dies entspricht vollumfänglich der Unwahrheit.

Schilderung des Sachverhalts; 05.10.2009, 11:34 Uhr
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Es war Sonntag, der 4. Oktober 2009, als ich auf der Bergmannstraße vom Mehringdamm in Richtung Marheinekeplatz langradelte.

Gegen 17:45 Uhr signalisierte ich via Handzeichen kurz vor Kaiser’s in die Parklücke zu der Einfahrt der Bergmannstraße 4 abbiegen bzw. dort halten zu wollen. Bei einem Schulterblick rechts erkannte ich jedoch einen Fahrradfahrer etwa sieben Meter hinter mir, welcher zum einen sehr zügig unterwegs zu sein schien, andererseits meine geringe Geschwindigkeit offensichtlich nicht bemerkt bzw. schlicht ignoriert hatte. Zudem machte es den Anschein, als hätte er seine Ideallinie zwischen den parkenden PKWs und dem vorausfahrenden Fahrradfahrer, also mir, gefunden und/oder wollte mich gar tollkühn rechts überholen.

Da ich aufgrund der beschriebenen Umstände an der Aufmerksamkeit des fremden Fahrradfahrers zweifelte, zudem keine Lust auf einen etwaigen von Speedy Gonzales provozierten Zusammenstoß verspürte, fuhr ich folgend statt abzubiegen weiter geradeaus, vermochte aber noch zu beobachten wie sich eben der unerwartet wie plötzlich überschlug, was ziemlich skurril aussah. Vermutlich tat er dies, weil sein Vorderrad blockierte. Dies wiederum könnte daran gelegen haben, dass er seine Vorderbremse betätigt hatte, ohne die Bremswirkung derselben einschätzen zu können. Gebremst haben dürfte er mutmaßlich, weil er zu spät meine Absicht erkannt hatte abzubiegen, eventuell mit seiner eigenen unangepassten Geschwindigkeit bzw. der Situation im Allgemeinen überfordert war und daher panisch reagierte.

Selbstverständlich ist es auch vorstellbar, dass sein Fahrrad irgendeinen mir unbekannten Defekt aufwies, weshalb er die Kontrolle verlor. Niemals kam oder wäre es zu einer Kollision gekommen. Es lag bis zu dem Sturz mindestens eine gute Autolänge Abstand zwischen mir und dem anderen Fahrradfahrer.

Skizze: http://tinyurl.com/******skizze

Nachdem er, der Fahrradfahrer mit Jeansjacke, Rucksack und blauem Rennrad, gestürzt war, hielt ich an, stellte mein Fahrrad ab und ging zu ihm. Er nahm dann so etwas wie eine Zahnprothese, ein Gebiss, aus dem Mund. Da er unter der Nase blutete und ich nicht einzuschätzen vermochte, ob er sonst noch zu Schaden gekommen war, fragte ich ihn, ob er einen Krankenwagen benötige, was er bejahte. Daher wählte ich gegen 17:48 Uhr die Rufnummer der Feuerwehr.
Als wir auf den RTW warteten, merkte er an, dass er sich eventuell den Ellbogen gebrochen habe, selbständig sei und einen Termin in zwei Tagen habe. Von Passanten bekam er ein Taschentuch gereicht. Sein Fahrrad schloss er mit einem Bügelschloss an dem Gerüst vor der Bergmannstraße 4 ab.

Nachdem der RTW eingetroffen war, ich weitere zehn Minuten unnütze auf nichts gewartet hatte, ferner sich, trotz der naheliegenden Polizeidirektion, kein FuStW blicken ließ, war für mich die Sache erledigt und ich fuhr mit meiner Freundin weiter.

Nachtrag; 15.10.2009, 20:35 Uhr
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Die angeführte Beschuldigung ist durchweg Unfug. Denn trotz meiner um die 28 Jahre Fahrradfahrerfahrung, obendrein mit einem Wimpel der Verkehrswacht in Neu-Ulm/Pfuhl als Geprüfter Radfahrer ausgezeichnet, nun schon seit sechs Jahren in dieser Nachbarschaft unterwegs, erscheint es mir – und zweifelsohne jedem anderen Verkehrsteilnehmer – tatsächlich keinesfalls realisierbar, wenn man sich eh bereits rechts – allerdings möglichst mit dem gebotenen Seitenabstand zu den parkenden Fahrzeugen – hält, auf einer zu der Tatzeit an dem Tatort nicht vorhandenen Abbiegespur “ordnungsgemäß” einzuordnen. Fakt ist außerdem, dass ich gar nicht abbog, weder nach rechts, links und abgehoben bin ich ebenso wenig.

Neben dem Unfallfahrer, der offensichtlich heftig auf den Kopf gefallen war, gab es definitiv keine weiteren Verursacher bzw. Unfallbeteiligten, was ebenfalls den albernen Vorwurf des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ad absurdum führt. Überdies kann u.a. die Sanka-Besatzung wie auch der Herr von dem Laden in der Bergmannstraße 4 meine Anwesenheit am Unfallort bezeugen.

Nur eines noch: Meines Erachtens ist es eine schamlose Unverfrorenheit aufgrund dem Nachkommen seiner Bürgerpflicht hernach irgendwelche hanebüchenen Straftaten sowie Ordnungswidrigkeiten angedichtet zu bekommen. Deswegen wäre ich Ihnen wahrlich sehr verbunden, wenn Sie es zukünftig unterlassen, mir weiter die Zeit zu stehlen, indem Sie mich mit solch einem hinterhältigen Schmierentheater belästigen. Vielen Dank.

Sollte weiterer Erklärungsbedarf bestehen, bitte ich um Mitteilung an die angegebene E-Mail-Adresse.

Obgleich ohnehin ein Offizialdelikt vorliegt, erstatte ich hiermit Strafanzeige (§§ 164, 187 StGB).

 

Una Nota bene

  1. Wooyay, seif ihn ein. Am Besten noch Schmerzensgeld für die psychischen Spätfolgen verlangen. Du kannst jetzt ja nie wieder radfahren ohne die Angst zu haben, dass ein Selbstständiger, der die Verkehrsregeln offenbar nicht kennt, dich ohne Vorwarnung und viel zu schnell überholt und dann bei den Pollis noch rumnörgelt, dass das deine Schuld sei, wenn er sich da einen Penisbruch holt.

    2009-10-16 17:55 · Ronny Roger dazu:

    Tja, der Typ ist halt einfach nur dreist, und dabei strunzdumm. Er versucht’s, und sein Motiv ist völlig klar, der will Geld. Was ihm bislang nicht bewußt ist, mit so einem Sch#eiß is’er bei mir an der ganz falschen Adresse.
    Auch wenn mir inzwischen alle anraten, ‘nen Anwalt sich darum kümmern zu lassen, ich versuche es noch ein wenig herauszuzögern, weil sonst würde ich neben den Aggressionen über solchen Abschaum auch gleich den damit einhergehenden Spaß abgeben.

    Nun werde ich erst ‘mal wieder abwarten, was dieses Schreiben für Reaktionen auslöst. Sollte das Theater weitergehen, latsche ich eben ‘mal hoch. – Manchmal ist’s schon praktisch ‘ne Anwaltskanzlei im Haus zu haben.

    2009-10-16 17:28 · Kommentar by Kiri

Deine drei Pfennig?

Netiquette interessiert hier nicht. Erstkommentare landen dennoch erst 'mal in 'ner Warteschleife.

© Ronny Roger  Dich krieg'n'wa auch noch!