Der Streifen lässt einen anfänglich ziemlich im Trüben fischen. Man steigt nicht direkt dahinter, was da los ist. Wurde sie etwa vom Erdboden verschluckt? Es scheint so. Aufgelöst wird dieses Mysterium tatsächlich erst im letzten Drittel des Filmes, auch wenn es immer ‘mal wieder Anzeichen dafür gab.
I’m sorry to disappoint you, she won’t be coming, Lisa.
- Lisa?
She’s dead.
Die Geschichte geht so: Die beiden sind verheiratet, beide erfolgreich in dem was sie tun, er im Software-Business, sie mit Mode-Schühchen. Nach ihrem Ableben findet er heraus, dass sie eine Affäre hatte, eine Liebschaft. Er will den Liebhaber, welcher nichts von ihrem Tode weiß und zudem unsäglich in sie verliebt ist, umbringen, weshalb er sich auf die Suche nach ihm begibt, ihn findet, trifft und wie das so ist, wenn sie nicht gestorben sind, dann schiebt der Gentleman weiterhin Krankenhausbetten und der Zorn des Ehemannes bleibt verflogen, im wundervollen Andenken an seine Frau.
Also, die Geschichte hat was, vor allem die Figuren. Diesen Krebs-Schmarrn jedoch hätten sie sich getrost sparen können, ätzend sowas. Nebenbei gäbe es für diese hochkarätigen Darsteller sicherlich Drehbücher, welche es eher wert gewesen wären zu verfilmen.
She really didn’t know me, didn’t she? Us. Him.
Seichte Unterhaltung für zwischendurch.

