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The Bridge to Nowhere

Ronny Roger • Freitag, 28. August 2009 021 Uhr • Category: Filme

The Bridge to Nowhere Pittsburgh, fünf Freunde, allesamt mit einem total einfachen Leben, ‘nem unbefriedigenden Job, welcher gerade so die Miete bezahlt, aber einem grandiosen Einfall, vier sind dabei.
Zuhälterei soll sie aus der Misere des tristen Alltags reißen. Sie sind auf den großen Reibach aus, Sex sells und Drogen tun ihr Übriges. Ein paar Kleinanzeigen später läuft das Geschäft auf vollen Touren, als hätten sie eine Gelddruckmaschine im Wohnzimmer stehen.

Wie das so ist, tausendmal gesehen, der Wahnsinn hält Einzug. Unbehelligt jeglicher staatlicher Autorität läuft das Big Business rund. Fette Klunker, dicke Karren, schicke Klamotten, hemmungslos exklusive Parties, es passiert einfach so, reibungslos. – Alles hat ein Ende, so auch diese Geschichte. Der Obermufti bricht die wichtigste Regel und vergreift sich selbst am Produkt. Das Realitätsbewußtsein geht flöten, was ansteckend wirkt. So geschieht es also, dass der Pimp in Ungnade fällt, seiner Aufgabe nicht mehr gerecht wird und ein Teil des Kapitals hopsgeht, was einen Rattenschwanz hinter sich herzieht. Die Spiralle dreht sich schneller und schneller, stetig abwärts.

Was eine hanebüchene Story und wer weiß, mit namhafteren Darstellern ließe sich dieser M#st eventuell sogar besser verkaufen. Es handelt sich um einen Streifen, durchweg logikfrei, welcher der Kuh aus dem Maul fiel, alt, handlungsarm, von der ersten Minute an vorhersehbar, eine schlechte Kopie einer kaum besseren Kopie und niemand weiß, wie weit das Original zurückliegt, welchem es bereits an Originalität mangelte.

Nö, der Film ist nicht der Rede wert.

 

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