Wer in Berlin mietet, den muss ich warnen, aktuell vor:
Horand Abel Haus- und Grundbesitzverwaltung
Hortensienstr. 9
12203 Berlin
Telefon 030 8318075
Fax 030 8327169
E-Mail abel-hv@t-online.de
Die Geschichte: Der Mieter bewohnte sechs Jahre lang eine Zwei-Zimmer-Wohnung mit vielleicht 60 46 Quadratmetern im Hinterhaus, Hochparterre. Dunkel, miserabelst isoliert, die Räumlichkeiten sind garnicht gut geschnitten, Teppich im Flur und in den Zimmern, in der Küche hässliche Dielen, von denen die braune Farbe längst abblätterte, darunter hellblau, ein Herd, welcher an allen Ecken rostet, zusammengefasst: Die Wohnung ist in einem erbärmlichen Zustand. Nicht schön. Über sechs Jahre lang zahlte der Mieter trotz alledem eine wahrlich überteuerte Miete. Nun, da er gerade sein Studium beendet hatte, kündigte er, fristgerecht, zu Ende Juni Mai.
Der Vermieter jedoch möchte nun, lange überfällig, nach dem Auszug des Mieters, die Wohnung modernisieren. Ebenfalls soll eine neue Elektrik rein. Aus diesem Grund verlangt der Vermieter, Horand Abel, von dem Mieter um die 2.000 Euro (laut Malerangebot). Der Mieter wurde angewiesen vor seinem Auszug eben gerade nicht mehr zu renovieren, denn dies würde ohnehin kaum was bringen, da nach der Modernisierung erneut u.a. gemalert werden muss. Berufen tut sich Horand Abel mit seiner Forderung auf einen eventuell sogar nichtigen Passus (2.) im Mietvertrag:
§ 13 Gebrauch und Pflege der Mieträume, Schönheitsreparaturen
1. Im allgemeinen werden Schönheitsreparaturen in den Mieträumen in folgenden Zeitabständen erforderlich: In Küchen, Bädern und Duschen alle 3 Jahre, in Wohn- und Schlafräumen, Fluren, Dielen und Toiletten alle 5 Jahre, in anderen Nebenräumen alle 7 Jahre.
2. Hat sich der Mieter zur Durchführung der Schönheitsreparaturen verpflichtet, und beabsichtigt der Vermieter, nach Beendigung des Mietverhältnisses bauliche Veränderungen, insbesondere Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen, ist der Mieter zur Zahlung einer angemessenen Entschädigung anstelle der geschuldeten Leistung verpflichtet.
Das ist ja wohl die Frechheit schlechthin. 400 Euro monatlich für eine Höhle verlangen und jetzt noch 2000 Euro obendrauf. Dieser Horand Abel bekommt offensichtlich den Hals nicht voll. Die Geschichte ist schon beim Anwalt und wer weiß, vieleicht mische ich mich auch noch ein. Was’n A#schloch! Ich kenne die Wohnung übrigens sehr gut, das Haus mag ich genausowenig und niemals hätte ich diese vier Wände angemietet. Da wird wohl schön um die Kaution gestritten werden. Unmöglich. Dieser Gierschlund sollte lieber froh sein, dass er die ganzen Jahre anstandslos soviel Geld in den Rachen geworfen bekam.
Update 26.05.2009 15:09
Das Ende der Geschichte ist weiterhin offen. Wir waren heute zweimal da. Erst gegen 11, der Praktikant öffnete die Tür und ließ uns auf dem Flur stehen. Irgendwann tauchte der Azubi auf und fragte nach unserem Begehren. J. legte einen Aufhebungsvertrag vor, welchen sein Anwalt aus Gütersloh fertigte, damit er wirklich auf der sicheren Seite und damit ausgeschlossen ist, dass es später zu weiteren unangenehmen Überraschungen kommt.
Die Abmachung sieht nun so aus, dass die Kaution von um die 782,03 Euro an die Hausverwaltung geht und J. obendrauf 300,- Euro überweist. Das war Horand Abel’s letztes Angebot. Ich meine, diese ganze Sache ist sowieso reine Abzocke seitens Horand Abel. Aber selbst darauf wollten sie sich plötzlich nicht mehr einlassen. Warum? Weil sie einen ärgern wollen, ganz einfach. Nachvollziehbare Gründe gibt es nämlich keine.
Wir kamen gegen 13h30 wieder, weil Herr Abel angeblich bis 13 Uhr unterwegs war. Gut, folglich sind wir nach dem ganzen Ärger für eine gütliche Einigung zweimal nach Berlin-Lichterfelde gefahren. Und was war dann? Herr Abel hätte ein Problem mit irgendeiner Formulierung, woraufhin der Azubi eine eigene schreibmaschinengetippte Vertrags-Variante vorlegte. Haben die Langeweile?! Offensichtlich mehr als genug. Folglich zogen wir von dannen.
Deren Aufhebungsvertrag wurde jetzt erstmal nach Gütersloh in die Anwaltskanzlei von A. gefaxt und nu’ ‘mal gucken was dabei rumkommt.
Einfach nur krass. Was’n assliger Vermieter. Gibt es überhaupt noch anständige Vermieter? Mit meinem Letzten befinde ich mich auch noch im Rechtsstreit.
Übrigens wurde der Mietvertrag über die 46 Quadratmeter Dunkelkammer Anfang 2003 mit der Zoologischer Garten Berlin AG geschlossen. Heute scheint Horand Abel die Eigentümer Thomas und Katharina Färber zu vertreten. Genau weiß ich das sowieso nicht, weil mir die Unterlagen nicht vorliegen und ich davon nur so am Rande mitbekam. Geht ja garnicht. Mein Eindruck bzw. Fazit: Hässliches Haus, hässliche Hausverwaltung.
Update 27.05.2009 00:40
305,- Euro plus Strom und Gas, soviel zu den monatlichen Kosten für die Wohnung. Wir machten ein paar Fotos, morgen noch mehr. Also echt wahr, die Wohnung ist so was von schäbig und die Härte, viele Dinge wie defekte Stromleitungen, fehlende Scheuerleisten usw. wurden damals vor sechs Jahren direkt beim Einzug reklamiert. Ohne Reaktion. Ohne Abhilfe zu schaffen. Was eine Bruchbude. Übrigens hat sich bei unserem Besuch in Zehlendorf kein Horand Abel blicken lassen. Der war zu feige und schickte stets seinen Hiffi, welcher so garkeinen Plan von nüschts hat. Einbildung ist och ‘ne Bildung, yep.
Eine Antwort auf J.s letzte Mail gab es Dienstag nicht mehr. Wir warten ab, was sich tut. Die haben echt Probleme, Mann, Mann, Mann.
Update 27.05.2009 12:22
Fortsetzung hier.


hallo,
na da kann ich mich ja noch auf was gefasst machen ….
ich bin auch in einer wohnung von horand abel und habe einen herd von 1994 der mittlerweile nichtmehr wirklich geht der griff war von anfang an abgebrochen, mir wurde nur aufgetragen ihn wieder ran zu kleben :) . Am anfang stinkendes dreckiges warmwasser (mittlerweile ist es “nurnoch” dreckig) die fenster sind in einem miesen zustand und müssen dringend repariert werden zudem haben die eigentlich keine isolierwirkung (ich habe 12.000 KWh gas in einer saisong verfeuert) ….
und so weiter
naja nach etlichen beschwerden wo man immer nur vertröstet wird habe ich einen etwas deutlicheren brief geschrieben in dem ich nochmal alle mängel sachlich zusammengefasst habe und mit einer mietminderung gedroht habe.
da kam promt eine antwort in der es heißt so wörtlich:
“wenn sie weiterhin derart pampige briefe an und richten, werden wir, da viele beschwerden anderer hausbewohner gegen sie vorliegen, sie fristlos kündigen”
….
“… es icst nichts absonderliches, wenn kein wasser unter oder über ihnen gezapft wird, zunächt einmal braunes wasser fließt und sich dann ändert.”
naja ich finde nach 8 monaten könnte sich das ruhig mal ändern!
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“gesundheitiche schäden sind nicht zu erwarten:”
na das will ich auch hoffen sonst gibts richtig auf´n sack!!!
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“friesten lasse ich mir von Ihnen nicht setzen!”
ja ne is kla ich bezahle immer pünktlich die miete und alles was die haben wollen, na das soll die mal versuchen :)
da frage ich mich warum der alki und messi schräg unter uns noch hier wohnt ??? wenn der das fenster aufmacht muss ich meine zu machen!!!! und duch den hausflur gehen ist dann erstmal nicht mehr da springe ich lieber aus dem fenster :)
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naja ich lasse mich nicht mehr so anblafen von denen werde das einen anwalt übergeben dann soll er sich kümmern.
2009-07-10 21:34 · Kommentar von Klaus