Gegen 11 Uhr jagte ich unten zitiertes Fax durch. Damit sehe ich diese Geschichte zwar nicht als erledigt an, mir liegt übrigens ein rechtskräftiger Vollstreckungsbescheid vor, aber ich habe mich nun lange genug damit befasst, zuviel der Zeit verschwendet.
Bei dem Gehsteigpanzer wird eh kaum was zu holen sein, Harz-IV-Pack, von daher. Und damit hat diese Geschichte zumindest wieder einmal mein Misstrauen gestärkt. Das ist sicher nie verkehrt.
Die Vorgeschichte gibbed hier, Fortsetzungen findet man u.a. hier und zuletzt da.
via FAX an 030 9014-3310
Staatsanwaltschaft Berlin
Turmstr. 91
10559 Berlin24. April 2009
5 Ju Js 4**/09 Dez.: 6** – zu den Akten
Sehr geehrte Frau Staatsanwältin M****,
mir ist am gestrigen Donnerstag Ihr Schreiben vom 25.03.2009 mit Poststempel der PIN AG vom 22.04.2009 zugegangen. Ich bin deswegen sehr enttäuscht und auch ein bisschen traurig.
Wie Sie wissen, nutzte Frau Eichhorn meine weihnachtliche und mitmenschliche Gutmütigkeit aus.
Das war äußerst niederträchtig und total gemein von ihr. Und dies werde ich niemals vergessen.
Frau Eichhorn und ihr feiner Freund sind böse Menschen. Ich weiß das. Weil ich sie kenne.
Wissen Sie, wenn mir Frau Eichhorn einfach nur 25 Euro gestohlen hätte und damit weggelaufen wäre, vermutlich könnte ich dies leichter verarbeiten. Nebenbei wäre sie aufgrund ihrer Körperfülle bzw. der eher weniger vorhandenen Sportlichkeit ohnehin nicht weit gekommen und ich hätte sie wohl genau so zur Strecke gebracht wie damals den Junkie, welcher sich vor über 15 Jahren erdreistete sich mit meinem Fahrrad aus dem Staub zu machen. Hätte und Wenn ist nicht.
Und da sollen mir die Christen nochmal was von Jesus erzählen. Die mussten offensichtlich noch keine vier Stunden lang Frau Eichhorn an ihrer Seite ertragen, denn das ist das wahre Martyrium. Jedesmal, wenn ich unser Auto anschaue, muss ich daran denken, wie es sich Frau Eichhorn darin bequem machte. Das sind keine schönen Bilder. Damit wurde unser Auto entehrt und diesen Makel wird es nie, niemals wieder loswerden.Im Übrigen ist es zwar richtig, dass (erst) auf den gerichtlichen Mahnbescheid hin – zwei Monate später – Mike und Silvia Gürtler 25,- Euro auf das Bankkonto überwiesen, welches ich am 23.12.2008 Frau Eichhorn nannte. Trotzdem schuldet mir Frau Eichhorn weiterhin zumindest die durch mich an das Zentrale Mahngericht Berlin-Brandenburg entrichtete Gebühr in Höhe von 23,- Euro.
Abschließend möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen, ausdrücklich vor Frau Eichhorn und ihrem Spießgeselle zu warnen. Auch wenn sich Justitia dessen nicht bewusst ist, weil sich die beiden offensichtlich noch im toten Winkel aufhalten, meines Erachtens ist Frau Eichhorn gefährlich.
Mit freundlichen Grüßen
[...]
Ah, es wäre ja scho’ a bissl albern vor jemandem zu warnen, jedoch garned zu erwähnen vor wem. Bitteschön:
Frau Eichhorn, Saskia Samira
geb. 23.02.1988 in Coburg
gemeldet Neustadter Str. 127, 96515 Sonneberg
wohnhaft irgendwo in Berlin
Mobil 0175 5203803
Telefon 030 84113778

