Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

 
Meta
Startseite

 

Insomnia

Archivist • Samstag, 17. August 2002 000 Uhr • Category: Backup,Filme

Insomnia Über weite Eisfelder am nördlichen Polarkreis Alaskas bewegt sich die alte Maschine. Die beiden Detectives des Los Angeles Police Departments sind auf dem Weg in das fiktive Städtchen Nightmute, wo sie nach dem Mord eines siebzehnjährigen Mädchens die Untersuchung leiten sollen. Unterbrochen wird die Handlung zum einen durch Flashbacks, wie das Blut in das Textilgewebe eindringt, zum anderen durch Szenen des Verbrechens.

Am Steg werden der sehr erfahrene Haudegen, dessen Leben einzig die Polizeiarbeit ist, Will Dormer (Al Pacino), und sein Partner Hap Eckhart (Martin Donovan), der schon Frau und Kind hat, von der jungen, intelligenten und ambitionierten Polizistin Ellie Burr (Hilary Swank) empfangen. Dormer ist ihr großes Idol, ihr Held, alle seine Fälle verfolgt sie. Noch ist ihr nicht bekannt, dass intern gegen diesen und seinen Kollegen ermittelt wird, wobei Hap bereit ist ‘auszupacken’. Mit einem gefälschten Beweis hatte Dormer verhindert, dass ein schuldiger Mörder seiner Verurteilung entgeht, eine Aktion, die ihm jetzt sein Ansehen, seinen Ruf & seine Karriere kosten könnte.

Auf der Polizeistation werden sie von dem dortigen Chef und Ex-Kollegen Dormers’ erwartet. Skeptisch begegnet die lokale Polizeicrew den Besuchern aus der anderen Welt, aus L.A.., die Ermittlungen in der Mordsache werden weitergeführt. Die Voraussetzungen sind nicht die Günstigsten, die Sonne geht um diese Jahreszeit nicht unter und Dormer (dormir=schlafen) gerät in den (Überlebens-) Kampf mit der Schlaflosigkeit (=Insomnia). Dem nicht genug, das Tageslicht tut das seine dazu, doch ein viel schlimmerer Faktor spielt bald mit. Als sie dem Mörder eine Falle stellen, schreckt und warnt ein Dorfpolizist bei einer unachtsamen Bewegung mit dem Megaphon den herannahenden bewaffneten Verdächtigen, welcher dadurch alarmiert die sofortige Flucht ergreift. Am geröllhaltigen Felsstrand geraten sie in dichten Nebel, erneut erschüttern Schüsse die Ruhe, er ist ihm auf den Fersen. Eine Gestalt hier, da, weiter, er drückt ab. Im Brustkorb getroffen sinkt Hap nieder. Nein, das war nicht beabsichtigt. Was sollte er tun, er hatte seinen Partner getötet. Er vertuscht die Geschichte. Problem ist dabei vor allem, sein Urteilsvermögen bricht tagtäglich weiter rapide ein, nicht nur sein Gewissen plagt ihn, nein, es gibt auch einen Zeugen, den Autoren Walter Finch (Robin Williams). Der Mord an dem Mädchen gerät in den Hintergrund, jetzt wird der Jäger zum Gejagten. Bis zum Ende wird er sechs schlaflose Tage & Nächte haben und seine Figur bröckelt, gerät ins Wanken, wirkt immer kaputter. In Rachel (Maura Tierney), eine Zugereiste, die hier das Hotel führt, findet er eine unerwartet sympathische Zuhörerin. Zu spät. Auch sein größter Fan zweifelt an ihm, stellt Fragen und wird ihn sicherlich durchschauen. Was wird aus ihm, seinem Leben?

Regisseur Christopher Nolan ("Memento") und Drehbuchautorin Hillary Seitz inszenierten mit der Vorlage des 97er norwegischen gleichnamigen Filmes von Erik Skjoldbjærg diesen durch Alcon Entertainment & Section Eight Ltd. & Witt/Thomas Productions produzierten 118minütigen Warner Brothers’ Streifen. Der Dreh startete am 16. April 2001 im kanadischen Vancouver mit einem Budget von etwa $50 Millionen.

— Unabhängig davon, dass es sich derzeit in fast jedem neuen Movie um die Bösen und die Guten, dem Recht und Gesetz, verkörpert durch Polizisten, Agenten oder auch ‘mal Soldaten, dreht, scheint Al Pacino die Polizistenrolle für sich gepachtet zu haben. Aber das war sicherlich nicht der einzige Grund, warum er gecastet worden ist. Al Pacino ist Al Pacino, die Mimik, die Körpersprache, das ist einzigartig. Robin Williams spielt meiner Ansicht nur eine kleine Nebenrolle, irgend wie erscheint er eben unscheinbar. Natürlich ist er gut, wie alle anderen Beteiligten, auch in dieser unwitzigen Rolle. Was ist die Moral ist, die steht zur Diskussion. Im Urteil: Die Geschichte, der Ausgang, die nächste Szene ist nicht vorhersehbar, heißt, der Film ist spannend, andererseits recht flach. Denn die riesigen und unerwarteten Überraschungen und Wendungen gibt es definitiv nicht. Somit zieht sich der Film ein wenig und erscheint zeitweise etwas eintönig farblos. Aber, er ist gut, o.k., sehr gut, weil Al Pacino top ist. Deshalb, ja: Anschauen! Tu ihn gucken gehen!

Cinema Sneak Preview: 16.08.’02
Offizieller Kinostart D: 17.10.’02

 

Keine Kommentare

Bislang gibt's hier noch keine Kommentare.

Deine drei Pfennig?

Netiquette interessiert hier nicht. Erstkommentare landen dennoch erst 'mal in 'ner Warteschleife.

© Archivist  Dich krieg'n'wa auch noch!