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Austin Powers In Goldmember

Archivist • Samstag, 10. August 2002 000 Uhr • Category: Backup,Filme

Austin Powers In Goldmember Irgendwo in Utah, war’s Utha oder Nevada, mmh. Auf jeden Fall in der Wüste, genauer einem Filmset in Hollywood, wo Steven Spielberg "Austinpussy", dreht, u.a. mit der Beteiligung von Tom Cruise, Danny DeVito, Gwyneth Paltrow und Kevin Spacey. Dies ist nur ein Auszug der hochrangigen Gastdarsteller, wo sich auch Britney, Ozzy, Quincy und viele mehr eingereiht haben. – Ein Kampfhelikopter verfolgt und attackiert ein rasendes Motorrad bis Austin Powers mit seinem unverwechselbar british designten Cabrio die Bildfläche betritt. – Jetzt aber weg von dem Film im Film.

In diesem laut New Line Cinema (angeblichen vor dem dem Filmstart) "third and final installment" in der Austin Powers Trilogie verbündet sich Dr. Evil (Mike Myers) mit dem holländischen Verrückten von 1975, Goldmember (Mike Myers), welcher plant mit einem Tractor Strahl einen goldenen Meteorit auf die Eiskappen herunterkommen zu lassen um den Planeten zu fluten oder auch mit dieser Möglichkeit Milliarden von Dollar zu erpressen.
Um diesem Vorhaben entgegen zu treten, sowie seinen entführten Vater Nigel Powers (Michael Caine) zu befreien, muss er nach 1975 in den Club 69 reisen, wo er auf die im Dienste von Recht und Gesetz stehende frühere Freundin Foxxy Cleopatra (Beyoncé Knowles von Destiny’s Child) trifft, welche ihm bis zum Happy End zur Seite steht, sozusagen als Austingirl. Jedoch können sie Goldmember nicht aufhalten mit Nigel zurück oder vorwärts nach 2002 zu flüchten.
Um diesem Vorhaben entgegen zu treten, sowie seinen entführten Vater Nigel Powers (Michael Caine) zu befreien, muss er nach 1975 in den Club 69 reisen, wo er auf die im Dienste von Recht und Gesetz stehende frühere Freundin Foxxy Cleopatra (Beyoncé Knowles von Destiny’s Child) trifft, welche ihm bis zum Happy End zur Seite steht, sozusagen als Austingirl. Jedoch können sie Goldmember nicht aufhalten mit Nigel zurück oder vorwärts nach 2002 zu flüchten.
Die Weltherrschaft im Visier entkommen im weiteren Verlauf Dr. Evil und Mini-Me (Verne Troyer) den Gefängnismauern. Nigel Powers kann in Tokio gerettet werden, die Vater Sohn Beziehung ist gespannt, weil ersterer in entscheidenten Momenten ihm keine Zeit gewidmet hatte und ihre Wege trennen sich, treffen sich aber zum Ende natürlich wieder. Die Geschichte zieht sich in die Länge, Scott (Seth Green), Evels’ Sohn, nimmt Mini-Mes’ Platz ein, der wechselt die Seiten, auf dem U-Boot kommt es zum Finale.

Für die, welche das Ende nicht wissen wollen, nicht weiterlesen und wer sich diesen Streife ersparen will, bitte: Austin trifft auf der Brücke des U-Bootes unerwartet wieder auf seinen Vater, der sich schützend vor Evil stellt. Warum, dazu gehen wir zurück nach Belgien als beide als Babys auf dem Rücksitz eines schwarzen an einem See geparkten Wagens Opfer eines Anschlages werden, wobei die Mutter umkommt. Nigel, welcher nicht im Fahrzeug saß findet Austin, der aus dem Wagen geschleudert worden ist und weiß in dem Moment damals nicht, dass auch Evil überlebt hat. Dieser wird von einem belgischen Paar vom neben dem Autowrack geborgen und folglich in Bosheit aufgezogen. Das heißt für die Gegenwart, dem Ende vor der Rettung der Welt, genau: Family Reunion, huchje.

Über $ 71 Millionen gingen in die Produktion in L.A. von November 2001 bis Mai 2002, über 25 landeten alleine bei Mike Myers. Zeitweise standen juristische Differenzen bezüglich des Titels im Raum, welcher wegen der Anspielung auf "Goldfinger" geändert (The Next Installment of Austin Powers) wurde. Letztendlich arrangierte sich New Line Cinema mit MGM, also doch "Goldmember".

— Die Objektivität (gab’s die mal?) mag da teilweise auf der Strecke bleiben, ich bin kein Freund des Klamaukkinos ala "Die nackte Kanone" oder wie diese ach so Hahahoho Movies alle heißen mögen. Egal ob aus beispielsweise James Bond Filmen, Studio 54 oder Ronin gefischt, es ist nur ein billiger Abklatsch. Der Witz hat seinen Ursprung regelmäßig unter der Gürtellinie, die Story ist absolut substanzlos und hat nichts, gar nichts Außergewöhnliches. Es ist die Aneinanderreihung von Gags, mehr nicht. Trotzdem ist er überaus erfolgreich, Platz 2 des vorigen Box-Office Wochenendes (bisher insgesamt eingespielt: $141,678,328), eingeschlagen hat er in den Staaten und gilt dort schon als erfolgreichster Comedyfilm, was darauf schließen lässt, dass der auch hier sein Publikum finden wird. Wer die ersten beiden Teile gesehen hat oder sich "MIB" gibt, der wird hierfür ebenso gerne ein paar Euros locker machen. Das Beste an den 93 Minuten sind die Einspieler, die Gastauftritte, welche eine starke und sehr wichtige Säule des Movies sind; Okay, ein paar wenige Gags sind wirkliche einen Lacher wert. Fazit: Plattes Unterhaltungskino für die Masse, ein guter Film? Nein, keineswegs, null.

Cinema Sneak Preview: 09.08.’02
Offizieller Kinostart D: 24.10.’02

 

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