“Ich glaub’, ich muss doch lernen meinen Optimismus abzustellen”. Das hörte ich heute erneut, das letzte Mal vor dem “Tschüss”. Und weiß’de was ich gestern dachte? Nach einem kuscheligen Morgen, ‘nem entspannten Mittag, dem Spaziergang nach Schöneberg und guck’mal an, die BSR arbeitet och Sonntag, beobachtete ich als ich vor dem Sunpoint an der Bus-Haltestelle wartete. Das war ein guter Tag. Und der nächste Gedanke: Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Aber weil es schon Abend war, naja, das war ein guter Tag, jawohl. Bis nachts. Dann wurde er richtig unschön und so wie er endete begann er heute wieder. “Wann soll ich ausziehen?” – Teil 2, privat.
18 Uhr 30 bin ich verabredet, Arndtstraße, Kinopremiere steht doch heute an, oh ja Freude, null Bock. Und meinem kleinen Bruder sollte ich auch endlich absagen, dass ich eben nicht zur Hochzeit erscheine. Das hat mir jetzt gerade noch gefehlt, denn andere Sorgen habe ich wahrlich genug.

