Vielen Dank an den Liegenschaftsfond, an Land und Stadt Berlin, Ihr habt das Korns auf dem Gewissen. Denn Ihr verscherbeltet die Villa Kreuzberg ans Tomasa. Schämt Euch! weiter …

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Vielen Dank an den Liegenschaftsfond, an Land und Stadt Berlin, Ihr habt das Korns auf dem Gewissen. Denn Ihr verscherbeltet die Villa Kreuzberg ans Tomasa. Schämt Euch! weiter …
Jetzt war ich gerade ‘mal ‘ne knappe Stunde draußen, draußen im Kiez, zwischen Menschen, ich bin durch.
Ich schnappte mir den leeren Kasten now-Limonade, warf ein Jäckchen über und marschierte los Richtung Bergmannstraße. Dass das Jackerl viel zu viel war, merkte ich schnell. Mir war warm, unangenehm warm, das Wetter drückte.
Ich schlängelte mich durch die Yuppie-Mütter, deren Gören auf der gesamten Breite des Gehweges der Hagelberger Straße herumeierten. Bei vanille & marille war ‘ne lange Schlange zu sehen, alles wie immer. Die Bergmannstraße war ebenfalls sehr belebt, ‘ne ganze Menge Weiber schoben ihre Einkäufe auf ihren Fahrrädern spazieren und kamen irgendwie nicht aus dem Tee. Die Straßencafés waren dicht bevölkert, sehen und gesehen werden, hip und trendy Latte macchiato schlürfen und dabei auf das iPhone oder Netbook einhacken, das ist der Zeitgeist.
Ich bog in die Bio Company ab, lief hinter zum Leergutautomaten, wo jedoch der Kasten nicht reinpasste und fragte im Lager, was ich damit machen solle. Der Bio-Nerd verwies mich an die Kasse. An der einzigen offenen Kasse war ‘n langer Stau, was die Alte hinter’m Scanner nicht zu interessieren schien. Also versuchte ich den Pfandbon von den beiden leeren Buttermilch-Flaschen sowie mein Leergut bei der Backshop-Theke loszuwerden. Neh, damit solle ich bitte an die Kasse. Gut, dachte ich mir, dann kann ich zumindest schonmal zwei Schweizer und ‘nen Naturbagel mitnehmen, aber nein, er trödelte mit der Kundin vor mir herum.
Ich äußerte via Mimik meinen Unmut und stellte mich ans Ende der Warteschlange. Als ich endlich dran war, klingelte die Alte plötzlich und aus irgendeinem Loch kam ein Jungspund angewatschelt, welcher sie erst fragte, ob sie geklingelt habe und danach an der anderen Kasse Platz nahm, prima. Ich händigte ihr den Pfandbon aus, ja, der Kasten ist ebenfalls mir. Offensichtlich war das das erste Mal, dass ein Kunde Leergut bei ihr zurückgab. Sie erkundigte sich bei dem Kollegen, was sie damit machen muss, blätterte ein paar Minuten in ihrem Spickzettel-Register, tippte und tatah, die Kasse ging auf und ich bekam mein Pfandgeld zurück.
Um zwei Euro und siebzig Cent reicher, bzw. nach Umtausch von Plastik und Glas in europäisches Zahlungsmittel, machte ich ein paar Schritte zum Backshop, zeigte ihm, was ich wollte, weil sich der Bio-Nerd in seiner eigenen Auslage nicht zurecht fand, reichte ihm zwei Euro fünfzig rüber, jedoch wollte er mehr. Erneut nuschelte er irgendwas, ich gab ein paar Cent drauf. Das Restgeld drückte ich dem Verkäufer der Obdachlosenzeitung am Eingang in die Hand. weiter …
Die ist die Fortsetzung einer Geschichte, welche davon erzählt, wie der Bestellablauf, das Warenwirtschaftssystem und der Kundenservice bei Karstadt.de funktioniert. weiter …
[...] Sie haben es vielleicht schon gehört oder gelesen: KarstadtQuelle Versicherungen werden ab Februar kommenden Jahres ERGO Direkt Versicherungen heißen.
Das Schreiben von “Peter M. Endres” ist auf den “Dezember 2009″ datiert. Heute rief ich bei der 0800 9994490 durch und bat darum, mich aus dem Verteiler zu nehmen, also eine Werbe- bzw. Datensperre einzurichten. Kunde bin ich bei denen ohnehin schon Jahre nicht mehr.
Auf die alte Geschichte mit der Spam-E-Mail von der Psyma Group AG angesprochen, versicherte mir die Dame gebetsmühlenartig, dass die Daten keinesfalls von ihnen rausgegeben worden wären und das dies wegen Datenschutz auch gar nicht erlaubt wäre. Ja ach was, trotzdem is’es passiert.
Erst ließ ich mich in eine völlig unnötige stundenlange politische Diskussion verwickeln, welche aufgrund persönlicher Be- und Empfindlichkeiten in unschönen Diffamierungungen endete, dann habe ich das hinter mich gebracht, bzw. heute Abend um sieben geht’s offline weiter, und mache endlich los zum Friseur, wohin ich schon in der Früh wollte, die Frisöse, welche es mir das letzte Mal echt gut machte, war in dem Moment meines Eintreffens nicht da und die, welche es mir dann sozusagen besorgte, verschnitt mir richtig die Frisur, aber rischtisch. Ich habe ihr noch gesagt wie und überhaupt, aber sie hatte mich offensichtlich nicht verstanden. Das Resultat ist grauenhaft, mein Haupthaar ist so kurz wie Jahrzehnte nicht mehr, meine Tolle dahin. Es ist zum Heulen.