——– Original-Nachricht ——–
Betreff: Erstattung Taxi-Kosten
Datum: Fri, 01 Jan 2010 16:43:49 +0100
Von: [...]
An: Hapag-Lloyd Express GmbH <customercare@tuifly.com>
CC: L’TUR Tourismus AG <kundenservice@ltur.de>
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir hatten über den Reiseveranstalter l’tur ein paar Tage Sonne gebucht gehabt. Neben ein paar wohl seitens l’tur verschuldeten Problemchen hatte der Flieger hin- als auch zurück erhebliche Verspätung.
Konkret landete der Flieger am 31.12.2009 erst gegen 1 Uhr am Flughafen Berlin Tegel. Obwohl wir die einzigen Passagiere auf dem ausgestorbenen Flughafen waren, mussten wir wegen irgendwelcher durch den Flughafen-Mitarbeiter nicht spezifizierten Probleme mindestens eine weitere halbe Stunde auf unser Gepäck warten.
Am Donnerstag um 01:30 Uhr nachts waren keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr unterwegs, aber glücklicherweise hatte sich die Kunde verbreitet, dass noch ein später Flieger gelandet ist, so dass wir nach kurzer Wartezeit ein Taxi erreichten.
Bei wem reiche ich nun unsere Taxiquittung zur Erstattung ein?
Ich bitte um Feedback. Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
[...]
weiter …
Es ist wieder einmal soweit, gegenüber scheint es einen Mieterwechsel gegeben zu haben. Komisch, lange hält es dort niemand aus. Das große Zimmer ham’se gestern gestrichen, abends saßen’se bei ‘nem Bierchen. Kühlschrank ist nicht, Milch und Eier stehen auf’m Fenstersims. weiter …
Beim Friseur war ich gerade und es ist das erste Mal in diesem Laden, dass mich die Mädels enttäuschten. Ordentlich wie immer, ja, aber gerade das Fusselzeugs im Nacken hat’se nicht wirklich erledigt. 10,- Euro für nichts.
Neben mir steht eine Schüssel mit Kölln Müsli “Knusper Joghurt Himbeer”. Es schmeckt nicht. Das einzig wahre Knuspermüsli ist das von Dr. Oetker, Vitalis. Die Fenster sind beide offen, lüften, heute Abend wollte ich bei der AiB reinschauen, ‘mal gucken, ob es dabei bleibt. Der Monat ist zu Ende, nichts ist in Aussicht.
Es ist schon einige Wochen oder gar Monate her, als ich mir diesen Film antat. Eigentlich habe ich überhaupt keinen Bock etwas darüber zu schreiben, bringen wir’s hinter uns.
Weltuntergang, das Thema kommt in aller Unregelmäßigkeit wieder auf, egal ob im Fernsehen oder auf der Kino-Leinwand. Von daher ist die Geschichte kaum der Rede wert. Der Erdkern glüht, was zu Erdbeben und weiteren Katastrophen führt, Flutwellen und so fort, der übliche Klatteradatsch eben. Die einzige Rettung vor dem sicheren Tod versprechen drei geheim gebaute Archen. Da will auch der Protagonist dieser Geschichte mit und setzt in diesem selbstsüchtigen Unterfangen das Leben aller Passagiere einer Arche auf’s Spiel, indem unter seiner Führung der Schließmechanismus der Heckklappe blockiert wird. Selbstverständlich bekommen’se das wieder gefixt, uhh wie dramatisch, und die Reise führt sie nach Afrika, Holy Land.
Albern, absolut albern. Action klar, total in Ordnung, aber der Streifen treibt es in jeder Minute hart an die Grenze der Lächerlichkeit. Im Grunde is’es so, dass der vermeintliche Held am Anfang des Filmes unmittelbar nach dem Botschafter losläuft, läuft, weiterläuft, fährt, fliegt und permanent alles rund um in herum einstürzt, zusammenbricht, explodiert. Der Rest, also der Plot an sich, wurde um den authentischen Marathon aus Bits & Bytes herumgesponnen. Leider wirkt der sinnfreie 200-Millionen-Dollar-Streifen nach und nach eher einschläfernd.
Sehenswert? – Bedingt.
Yep, das’is’ tatsächlich ‘ne ungewöhnlich lange Bearbeitungszeit: Zwei Monate. weiter …
Die Tower Bridge under construction, ein eindrucksvoller Anblick, wobei sich der Zuschauer schon fragen könnte, was es mit dem Wind in dieser Höhe auf sich hat – zwar weht gelegentlich eine Brise durch die Haare von Protagonist und Antagonist und das Sounddepartment legte ebenfalls ein Säuseln dahinter, doch teilweise bleibt es völlig windstill. Sprich, das irritiert schon ein wenig.
Sherlock Holmes, der Detektiv, es gibt keinen anderen. In dieser von dem Film gezeichneten Episode stehen schwarze Magie und dunkle Machenschaften im Mittelpunkt, flankiert von einer, Dr. Watson ‘mal außen vor, Liaison mit einer verruchten Ganovin. Holmes’ Gegenspieler ist ein Bösewicht, gewissermaßen Pinky mit brain, welcher im Ansinnen die Weltherrschaft an sich zu reißen, begründet auf Angst, das Britische Königreich terrorisiert.
Es ist der Held, wie ihn Hollywood so gerne zeichnet, unsterblich verliebt, verloren, in sich gekehrt, ein Genie. Es kracht und knallt, explodiert, die auf die Leinwand geworfenen Bilder sind eindrucksvoll, das alte, kalte und dunkle London aus einer anderen Welt zieht den Betrachter kurzweilig in seinen Bann. Action ist es, was diesen Film ausmacht, ohne mit visual sowie special effects zu geizen, welche den Streifen dominieren, jedoch ohne aufdringlich zu werden. Happy end, as usual.
Sehenswert? – Unterhaltsam.