Ich will das nicht mehr lesen. Vor ein paar Tagen meldete ich mich dort an und sollte ich nun endlich ‘mal wieder auf die Seite gelangen, werde ich mich flux wieder abmelden. Urlahm war das Portal moviepilot, die nach eigener Aussage “größte deutsche Filmempfehlungs-Community”, schon immer. Hinter den aktuellen Fehlermeldungen jedoch steht eine klare Aussage der Herren Tobias Bauckhage, Jon Handschin, Fabian Hahn und Andreas Fauth: “Wir sind amateurhafte Stümper”. – Auf Nimmerwiedersehen.
Update 27.08.2009 12:24 weiter …
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Mit der Technik ham’s die Niederländer offensichtlich nicht so.
Langatmig, langweilig, pointless.
Eigentlich, ja eigentlich, wollte ich mich diesem Film verweigern, was u.a. daran liegt, dass ich als Branchen-Insider das Theater, den Hype, um Quentin Tarantino in Potsdam schon mitbekam, als noch nicht ein einziger Presseartikel darüber veröffentlicht war. Überdies hält eben der Koproduzent, die deutsche Serviceproduktion, stets als Sammelbecken Dilettanten oberster Güte her. So auch dieses Mal.
Die Geschichte: Eine wild zusammengewürfelte Truppe von blutrünstigen sowie rachegeilen Kriegern zieht während des Zweiten Weltkriegs ballernd und mordend durch die französische Republik. Ihr Ziel ist die propagandistische Einschüchterung bzw. schlicht Vernichtung des Gegners, dem gemeinen Nazi.
Finaler Nebenschauplatz wird ein altes Kino, welches ein vermeintlicher Kriegsheld und Jungschauspieler für sich entdeckt. Nebenbei lernen wir die Rollen des SS-Oberschnüfflers, der Kinobesitzerin und einer falschspielenden deutschen Film-Darstellerin kennen.
Tolle Leistung der Schauspieler, keine Frage, aber der Streifen zieht sich ewig durch manch endlosen Dialog, so dass wir bei teilweise recht uninteressanten zweieinhalb Stunden landen. Die Handlung erscheint weitgehend geradlinig, gewissermaßen eintönig. Unterbrochen wird sie gelegentlich durch abstossend widerlich-blutige Schocker wie etwa das Skalpieren und das Einritzen der Swastika, was wohl in irgendwelchen Zwangsneurosen Tarantinos’ begründet liegen dürfte, nichts Neues also.
Bedingt unterhaltend, besonders ja, sehenswert nein.
17h07 war’s, als ich den Anruf erhielt. Von B. E., einem Produktionsleiter, welchen ich bereits von einem Projekt kenne, bei dem ich Anfang 2007 unterwegs war. Er erhielt meine Vita auf Nachfrage nach einem ****** Assistenten von der ZAV.
Nun ja, ich würde bei ihm offene Türen einrennen, merkte er mehrmalig an, als wir auf die Höhe der Gage zu sprechen kommen, jedoch wäre er gegenüber dem Herstellungsleiter ebenfalls weisungsgebunden. Auf Pokern hatte ich keinen Bock, ich hasse das. Deshalb ließ ich ihn direkt meine unterste Schmerzgrenze wissen. Dies ist taktisch unklug, weil er die dann natürlich als Ausgangspunkt nimmt, um mich weiter zu drücken. Und wie ich dieses dumme Gelabere hasse, das sei nicht im Budget, Blablabla, eben die alte Leier. Die Sache ist nur, ich weiß wie das mit der Kostenkalkulation und dem Budget funktioniert und mir ist bekannt, was was kostet. Von daher könnten sich die Produktionsleiter/innen Zeit und Mühe sparen, indem sie mich nicht mit so einem Stuss nerven. weiter …
J. war gerade hier, um seine Post abzuholen. Der hatte vorhin einen Termin beim Bischöflichen Ordinariat. Nachdem er vor Kurzem sein Theologie-Studium hinter sich gebracht hatte, entschied er sich inzwischen danach zu promovieren. Aber irgendwie müssen natürlich die laufenden Kosten gedeckelt werden, auch wenn die momentane Unterkunft, ein Zimmer in einem Verbindungshaus, nicht die Welt kostet.
Nachdem er während des Studiums stets kellnerte oder die Bar machte, einem Professor zuarbeitete, bei einem Empfang der Amerikanischen Botschaft beschäftigt war usw., was ihm eben so unterkam, lag es nun nahe, etwas zu tun, wozu ihn sein Studium befähigte.
Er wollte einfach ‘mal anfragen, obwohl er nicht auf Lehramt studiert hatte, und überraschenderweise wurden ihm direkt 10 Stunden die Woche angeboten, an einem Gymnasium in Britz, so 7./8. Klasse, ein Jahresvertrag. Das kam plötzlich. J. macht jetzt einen auf Lehrer, wow. – Montag geht’s los, mit dem Start des neuen Schuljahres.
——– Original-Nachricht ——–
Betreff: Ihr Schreiben vom 20.08.2009
Datum: Tue, 25 Aug 2009 20:03:59 +0200
Von: [...]
An: Autohaus Barkowsky GmbH <fahrzeuge@barkowsky.fsoc.de>
Sehr geehrte Frau Müller, sehr geehrte Herren Emrich und Wuntke,
mit Posteingang am 25. August 2009 legen Sie Frau ****** die Vereinbarung eines Wunschtermines nahe und bieten außerdem einen “Sondernachlass”, sofern Ihnen eben dieses “Schreiben” vorgelegt wird.
Vielen Dank für Ihr freundliches Angebot. Nehmen Sie jedoch zur Kenntnis, dass wir generell jegliche “INFOPOST” ablehnen. Sofern nötig, vermerken Sie dies nun bitte umgehend in denen bei Ihnen sowie bei Ford zu Frau ****** gespeicherten Daten. Ferner erwarte ich unmittelbar nach Erledigung eine Bestätigung derselben, gerne via E-Mail.
Wie Sie wissen, ist das Übersenden von unerwünschter Werbepost – hier outen Sie sich als Wiederholungstäter – strafbar. Von daher rate ich Ihnen, meinen Briefkasten zukünftig zu verschonen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
[...]
Bis jetzt: Keinerlei Reaktion. – Typisch Ford.
Update 12.10.2009 11:41
Reaktion bis heute: Nüschts.
Update 02.11.2009 23:55
Weiter im Text.