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The Rules Of Attraction

Null Kommentare Archivist • Samstag, 25. Januar 2003 000 Uhr

The Rules Of Attraction Es ist ‘The End Of The World Party’ auf dem Campus der fiktiven Kunsthochschule Camden College in New England. Lauren Hynde (Shannyn Sossamon) ist nur total dicht. Was da der mit ‘ner Videokamera herumfuchtelnde Victor (Kip Pardue) textet, davon kommt kaum was mehr bei ihr an. Victor, das ist der, dessen Bild sie bei sich im Zimmer eingerahmt hat, ihr Freund, ihre Liebe, welchen sie während seiner exzessiven Europavergnügungsreise so vermisst hat, aber trotzdem fast mit Sean Bateman (James Van Der Beek) angebändelt hätte. Sie verziehen sich auf ein Zimmer im Obergeschoss des Hauses – weg ist sie. Sie kommt erst wieder zu sich, als sie von einem total betrunkenen und reihernden Kommilitonen von hinten genommen, faktisch vergewaltigt wird. Eigentlich wollte sie doch ihre Jungfräulichkeit an Victor verlieren, der, welcher dort daneben steht und ganz begeistert diesen Act filmt. – Rewind. – Paul Denton (Ian Somerhalder) ist der hübsche schwule Ex-Freund von Lauren, welcher sich immer in den Falschen verguckt. Denn durch Drogen lassen sich die nicht breitschlagen mit ihm in die Kiste zu springen und auch Sean erwidert im späteren früheren Verlauf der Geschichte seine Zuneigung nicht. – Rewind. – Sean, der jüngere Bruder von Patrick aus "American Psycho" ist nicht hart genug für das Drogengeschäft, was er hier rege betreibt. So schuldet er bald seinem paranoiden, jederzeit vollgekoksten Lieferanten Rupert (Clifton Collins Jr.) einige tausend Dollar, was in der Konsequenz dahin führt, dass Sean in Berührung mit einem Baseballschläger gerät. Und das ist Sean ins Gesicht geschrieben, als er auf der Bildfläche erscheint. Er sieht Lauren gerade noch abziehen, zerreißt die Liebesbriefchen und visiert Blondchen Kelly (Kate Bosworth) drüben am Billardtisch an. Nein, sie würden sich nicht kennen und schon hat er sie abgeschleppt. Doch dem folgt so für ihn kein besonders geiler, schon eher ziemlich mühsamer, F#ck, was macht er da nur.

Genug des Intros’, dem Ende vor dem Ende. Wir spulen zurück und los geht’s. Zeilen auf violettem Papier erhält Sean, er ist überzeugt, dass der Absender Lauren ist. Dies glauben wir auch bis zu der sich ewig hinziehenden Szene, als die Rasierklinge langsam die Pulsadern aufschlitzt. Sean ist so ziemlich der Einzelgänger, er ist alleine auf weiter Flur und wie die anderen beiden des Trios im Grunde auf der zum Misserfolg verdammten Suche nach der einzig wahren Liebe. Nicht nur wegen der nymphomanisch und magersüchtig veranlagten Lara (Jessica Biel), der Zimmerkameradin und sogenannten besten Freundin Laurens’ haut das nicht hin. Drei junge Menschen, einer noch mehr Träumer als der andere. "The Dress To Get Screwed Party" ist auch nur ein weiter Schauplatz der Verwirrung, Lauren weiß nicht was sie will, Seans’ Sein ist eh schon mehr als trostlos und Paul kämpft sowieso auf verlorenem Posten. Es hört so auf wie es angefangen hat, na, es geht noch ein paar Minuten weiter, es liegt Schnee, eine letzte Begegnung. Ende.

Bret Easton Ellis lieferte mit seinem Roman 1987 die Vorlage für Regisseur und Drehbuchautor Roger Avary, welcher dieses Liebesdrama mit Kingsgate Films und seiner Roger Avary Filmproduktion GmbH in die heutige Zeit projizierte. Vertrieben wir der Streifen von Lions Gate Films und bei uns vom Münchener Concorde Filmverleih. Gedreht wurde ab dem 17. Februar 2001 in Süd-Kalifornien über L.A., den Redlands, bis Oktober. Das Budget lag bei $ 4 Millionen, fehlt da nicht eine Null? Der Film startete schon am 11. Oktober letzten Jahres in den Vereinigten Staaten und ist dort bereits am 18ten 2ten auf Video erhältlich.

— Flashback Nummer eins, vorwärts, Nummer zwei und weiter rückwärts, ‘mal etwas Anderes und man gewöhnt sich fast an den regelmäßigen backspin. Das ist angenehm, zwar keine erwähnenswerte Special Effects, dennoch werden zur lockeren Abwechslung ein paar einfache und doch besondere Kameratricks eingeworfen. Wie auch dieses erste Mal face2face, splitscreen, ohne Schnitt und als die Kamera Abstand auf die Seite nimmt ist man gespannt, ob sich das Bild nahtlos zusammenfügt. Und dann fragt man sich wie das gemacht worden ist, geht das so, eher unwahrscheinlich, das riecht nach Computer, bzw. bluebox. Sehr geil sind auch diese zackigen drei Minuten mit ihrem schnellem Voiceover als Victor von Europa berichtet, noch besser als die äußerst amüsante Szene mit Richard ‘Dick’ Jared (Russell Sams), welcher filmisch zwar so unter Drogen steht aber andererseits dermaßen echt und natürlich rüberkommt. Dagegen ziemlich lächerlich kommt Seans’ Selbstmordversuch rüber. Michael Ralph ist korrekt, der Jamaikaner. Richtig abstoßend, u.a. neben der Vergewaltigungs- und der ersten F#ckszene, dagegen derselbe durch der ihn heimlich Liebenden. – Es ist eine faszinierende, satirische und doch realistische Abrechnung mit der jungen pubertierenden Gesellschaft, ein Hoch und Runter. Sex & Drogen dominieren diese provokante wie kontroverse, schamlose wie abstoßende, vulgäre wie menschenverachtende, schockende wie schrille Geschichte. Mit unseren Charakteren können wir uns auch nicht wirklich anfreunden, irgendwie sind die allesamt, ja, krank einerseits, aber auch einfach nur voll egoistisch. Noch schlimmer ist, dass die unmoralische Story substanziell nichts hat, aus dem Nichts kommt und ins Nirgendwo führt. Den Film als Gesamtes betrachtet, er spaltet, aber: Ganz o.k., auf eine gewisse Art sogar supercool.

Cinema Sneak Preview: 24.01.’03
Offizieller Kinostart D: 24.04.’03

 
 

Nicole

Null Kommentare Archivist • Sonntag, 19. Januar 2003 1554 Uhr

Kylie Minouge, das ist für mich der Prototyp eines Superstars, das ZDF zeigte einen Ausschnitt, live in Sydney. Weißt, die hat was, die ist real, cute, tough, ein echter Superstar, keine bescheuerten Ansprüche und Marotten, zertrümmert keine Hotelzimmer oder Lautsprecherboxen, respektiert ihre Crew, ihre Musiker und Tänzer. Und Natürlichkeit hat sie, außerdem kann sie singen. "Deutschland sucht den Superstar", ach, schau’ Dir die alle ‘mal an, hat Deutschland auch nur einen einzigen "Superstar", ‘meine musikalisch und im Jetzt? Nein. Diese komischen No Angels, denen konnte ich ja noch nie etwas abgewinnen und attraktiv find ich die schon überhaupt nicht, keine Einzige, zu kantik, unförmig, glatt, egal. Brosis, mmh, diese Indira fand ich als einzige so in Ordnung, aber das ja auch nur eine dumme Schl#mpe, schätze ich ‘mal, basierend auf dem Blabla, was sie und Ihre Kollegen von sich geben.. Nicole ist gestern rausgeflogen, was hatte ich getippt, nicht ganz richtig, meine Nummer Zwei ist rausgeflogen, dann wird’s eben nächstes Mal die Nummer Eins, ganz knapp war es, also. Bei Jauchs’ Millionärsshow, da sitzen die doch in der Mitte, drumherum die Kandidaten, doch wenn sich entscheidet, wer auf den Stuhl darf, dann sind Sitze und Monitore weg, beim nächsten Schnitt sind’s wieder da, total bescheuert, alles voll der Fake!
Vom Filmball im Bayerischen Hof hatten sie’s in den News, wo sich die ganzen tollen Promis auf die Zehen getreten haben, sehen und gesehen werden, uhhh, immer mit einem Smile auf den Lippen, schlimm sich so zu prostituieren, wem’s gefällt. Andere Sache, die Lottozahlen, was soll das denn, dass die Samstag und Sonntag immer überall abgelesen werden, erhalten die Sender und Zeitungen dafür Geld oder machen die es um ihr Blatt, ihre Sendezeit voll zu bekommen? Das ist doch total überflüssig. Draußen ist es schön sonnig, ich war noch nicht, will eigentlich auch gar nicht. Klar hätte ich Lust mich auf einer Parkbank niederzulassen, mir das Haupt bescheinen zu lassen, doch da gehören eben zu der Cola light auch die Gauloises legeres dazu. So was Blödes.

 
 

DJ Bobo

Null Kommentare Archivist • Samstag, 18. Januar 2003 2342 Uhr

Jetzt geht’s in die Pause, dann schauen wir ‘mal später, was die 01379-2002-irgendwas entscheidet. Die Gracia ist ja doch schon ziemlich kräftig, "Black Velvet", na ja. Und die hat wie auch diese ganzen anderen Tussen Nicole, Vanessa und Juliette solche Spitzstiefel angehabt, so was kann ich nicht ab. Und diesen Mike Krüger erst recht nicht, Granadamedia macht das, kann man diese Superlusche nicht endlich einsargen, grausamst! Umgeschaltet, Sat.1 "Genial daneben", das trifft es vollkommen, was sitzen da für alte Säcke herum, weißt, diese ‘Ach-ich-bin-ja-so-witzig-Fraktion’, schlimmschlimm – das deutsche Privatfernsehen. Da treiben sich so viele Pfeifen vor den Kameras herum und das richtig Üble, das billige Volk, die bescheuerten Programmchefs bieten diesen Sch#isshaufen auch immer gerne ein Forum! Da kommt mir auch gerade wieder Thomas Elstner mit "Was passiert, wenn …" in den Sinn, so eine K#ckfrese, bei ihm zu Gast war u.a. dieses A#schgesicht von Elmar Brandt, kann der auch ‘mal normal reden? Es langweilt, nein, es nervt, es ist genug! Aber, wie getippt, plebs mag es. Uh, DJ Bobo war bei dem auf der Bühne, bei diesem Papasöhnchen Thomas, noch mal so eine H#ckfrese, das ist ja ein richtiger Klub. Da würde glatt auch Lejeune dazupassen, dieser affige Glatzkopf im Nadelstreifenanzug. Bei den Tierquälern war der zu Gast, Circus Krone, und wedelte dort ein wenig mit dem Mikrophon herum. Zurück zu "Deutschland sucht den Superstar". Das ist ja ‘mal eine Vermarktung, Vox und Viva habe ich nun ‘mal nicht, aber das ist sicher trotz der Lizenzgebühren eine geile Geldmaschine. Juliette war o.k. so, check ich halt nicht, was Mädels immer an so asozialen Herumfickern finden aber bitte, jedem das was er, bzw. sie verdient. Vanessa, puh, die sollte verschwinden, sind hier doch nicht mehr im Kindergarten, Thomas Stein ist ganz cool, der sagt wenigstens meist, was Sache ist, wobei sich die anderen gerne rücksichtsvoll zurückhalten. Michelle Hunziker, aus welchem Land kommt die denn, kannte ich vor deren Moderation gar nicht, sicher vom Namen, aber musste mich schon wundern, dieser Ostakzent. Diese dünnen Krawatten ohne Hemd, muss, so. Daniel Kübelböck mit seiner schrottigen Voice, aber mit der besten Show, warten wir ‘mal das Ergebnis ab. Dieter Bohlen ist eh der Coolste.
Der Franzoke sprüht hier andauernd mit so einem Stinkspray herum, dieser Bubi, frech wie Rotz, ist halt so ein Primitivling aber bitte wie finanziert der sich das? Regina Hallmich boxt auf dem ZDF, weißt, die sieht doch ansich echt nett aus, warum muss die sich freiwillig schlagen (lassen)? Warten wir ‘mal noch ein paar Minuten, die vorher äußerst großschnäuzige hässliche Gegnerin sieht schon ziemlich lädiert aus. Und wir warten, und warten, wie ein zerrupftes Hühnchen schaut die aus, Nadja Lorenz, achte Runde, gesiegt hat Regina schon, logisch und nein, das lässt sich die Verliererin auch noch feiern, wie billig, Buhrufe quittieren dieses Verhalten. Also mit den Namen und so habe ich’s nicht so, da kann ich stundenlang auf den Fernsehschirm schauen, wenn da der Sender kein Geld für einfache Bauchbinden hat, woher soll ich denn wissen, wie man die tippt, wenn außerdem nichts im Videotext steht. Aha, jetzt steht was im Videotext, Halmich mit einem L und Nadja Loritz. In der Essener Grugahalle boxten die beiden. DVD-Werbung für diesen Riesenspinnen-Attacken-Film, pfuih deivel. Ja, Schwartau-Verona, auf ein Croissant hätte ich gerade auch voll Bock.

 
 

Mandy Scheller

2 Kommentare Archivist • Samstag, 18. Januar 2003 1444 Uhr

Wow, gestern eine Absage erhalten, jaja, nichts Ungewöhnliches, aber von "Praktikant Personal", Mandy Scheller. Warum wohl geben insbesondere die Fernsehsender ihre Durchwahlnummer nicht an, haben die Angst vor irgendwas? ‘Würde eh niemals dort anrufen, ich schreibe lieber Terroremails. ‘Wäre eh nur für so ‘ne stundenweise Aushilfstätigkeit gewesen, viel Glück für meine andere Reguläre hat sie mir gewünscht, immerhin kam eine Antwort. ‘Hatte vor gut einem halben Jahr wegen ‘ner Praktikumstelle angefragt, da hat sich die Reumann einfach nicht gemeldet. Das scheint eh an der Tagesordnung zu sein, unverschämte Ignoranz, wie u.a. auch bei der Wolff Brothers GmbH, Mercator GmbH, NNW Entertainment GmbH, CRAFT Veranstaltungs AG, Jones, oder Day, Reavis & Pogue oder Echopark in Bochum. Dann resümieren wir ‘mal schnell, was aussteht, mmh, nöh, ‘habe gerade schnell durchgezählt, neun Stück, kann das angehen, müssten doch eigentlich zwölf sein, Moment, noch mal, zehn, ja, plus das eine Bewerbungset, welches mir die Vollidioten im Büro Leo Kirch & Dieter Hahn geklaut haben und das andere, welches angeblich noch in Wien liegt: "Ich würde trotzdem gerne Ihre Unterlagen in Evidenz halten", na bitte, was soll ich dazu sagen, das ist sicher auch schon verschütt gegangen. Nichts kommt zurück, was soll das? Kennst Du noch Frederik Hettich, der Insolvenzlabertyp von der i.m*tion film GmbH, von dem hat man auch nichts mehr vernommen. Noch etwas kommt mir gerade in den Sinn, manche Personaller sind doch so unfähig, da habe ich doch bei Constantin Film ewig gewartet, gemailt, telefoniert, weil die Rosemarie Pointl es einfach nicht gebacken bekommen hat, mir meine Unterlagen zurückzusenden, obwohl da diese Auswahl schon längst gelaufen war. Monate später, dieses Jahr, kam’s dann zurück, mit Datum vom 25. Oktober, die Bewerbung hatte ich denen am 30.10. zugesendet. Wo wir gerade dabei sind, vom Ingo Alex, dem Personal- und Verwaltungschef von EM.TV, welcher mich damals bei der KirchMedia als Azubi eingestellt hatte, kam selbstverständlich weiterhin nichts.
Dieser Bayerische Filmpreis scheint tatsächlich live gewesen zu sein, war aber superbillig und uhhh, Stoiber, wenn ich den schon sehe und dann auch noch höre, neinneinein. Auf tv.münchen laufen andauernd diese Teleshopdinge, Mediashop, schlecht, so schlecht, dann werben da auch in’s switzerische synchronisierte Amys für ‘Doublette’, der Horst, Glatzkopf mit Ohrring, unmöglich. Wer das Zeugs nur kauft, wie kann man Dummheit nur ausrotten? – Letzte Nacht, Kino, is’ klar und warum fangen die nicht an? Warum, warum, das frage ich eh jede Minute, jede Sekunde, zu allem. Die haben doch auf der Karte und ihrem Programm eine Uhrzeit für die Vorstellung draufstehen. Was soll dann immer dieser Blödsinn einen warten zu lassen, immer so eine Viertelstunde. Und wenn ich nicht so friedlebend wäre, ich hätte da einem Typ so gerne die Frese poliert. Zuerst läuft er vorne herum über die Bühne vor der Leinwand und hebt dann, als die Leute klatschen so ich-bin-toll-like die Arme. Nebenbei hat ihm das gleich einer nachgemacht und der ist, als er auf der Seite wieder runter ist auch schön auf der Schna#ze gelandet. Abschießen, diese low lifes immer und überall. Zurück zu dem A#schloch, der dann in der Reihe hinter mir herumgedrängelt ist und halt echt mit Schal und Jacke die ganze vordere Reihe, meine, abstreifte. So etwas macht mich rasend, mein Kopf ist mir heilig, auch meine Frisur, da dürfte mir auch nie jemand reinfassen. Und das macht der gleich später noch mal, rein, raus, rücksichtsloser W#xer. Gott im Himmel, bitte gib’ mir die Lizenz diesen Abschaum von meiner Erde zu verbannen!
Dann habe ich rausgefunden wie der Typ hier nebenan richtig heißt, genau, dieser M’barek Aarabat, geboren am 25.04.1981 in Condé sur l’Escaut, uhhh, widerlich. Meine Backe könnte nun ‘mal irgendwann vollkommen abschwellen, ich sollte Hypnose machen, dass ich entweder diese Gedanken einfach total verbanne oder mit Blut und so klarkomme und nicht so zimperlich bin. Einen Vorfilm gab es gestern nicht, was so gerade produziert wird und was am Anlaufen ist, schon etwas veraltet, auf jeden Fall das Programm von New Line Cinema, Trailer von "Final Destination 2", scheußlich, richtig hart und "A Man Apart" und so weiter gesehen, ganz o.k.. Mich aufraffen ein paar Zeilen zu "The Banger Sisters" zusammenzutippen, wahrscheinlich erst morgen, ‘war so lala der Film. Und heute ist Super Samstag, "Deutschland sucht den Superstar", uhh, die Grazia, das ist halt schon ein Pfundsweib. Und wer fliegt raus, die eine kleine Moulin Rouge Tussi oder wenn die nicht dann diese Blonde, die Nummer Elf und wenn keiner der Beiden dann muss der D.K. dran glauben. Beverly Hills 90210, so etwas kann ich nicht mehr sehen, die ProSieben Serien rulen voll.

 
 

The Banger Sisters

Null Kommentare Archivist • Samstag, 18. Januar 2003 000 Uhr

The Banger Sisters Eine Bar in Los Angeles, dahinter Suzette (Goldie Hawn), welche sich vor ihrem Chef ein Gläßchen genehmigt. Sie wird gefeuert. – Seit über zwei Jahrzehnten hat sich eigentlich nichts mehr in ihrem Leben getan, ihre Gedanken sind in der Vergangenheit. Zu zweit waren sie und Vinnie (Susan Sarandon) in den späten 60ern rock ‘n’ roll Groupies, nicht irgendwelche, nein, denn sie kannten jeden, nicht flüchtig, nein, denn nicht umsonst wurden sie die "Banger Sisters" gerufen. Im Grunde sehnt sich Suzette in die alten Tage zurück, ständig. "The war is over", Tattoos, Klamotten, Photos sind Zeitzeugen. Nun beschließt sie ihre liebe Freundin in Phoenix zu überraschen, ein paar Dollar will sie sich von der borgen, zumindest ist dies der vorgeschobene Grund für die Fahrt durch die Wüste. Ohne Benzin bleibt sie an einer Tankstelle stehen und mit Kreditkarte ist hier kein Weiterkommen. Keiner hat Mitleid, das Betteln bleibt erfolglos. Ein chronisch gefrusteter, schon immer erfolgloser Schriftsteller, Harry (Geoffrey Rush) kommt aber dann gerne für eine Tankfüllung auf. Auch er ist auf dem Weg nach Phoenix, mit Schreibmaschine und Revolver um ein Leben auszulöschen, und den Reisebus hält er nicht mehr aus. Ein ungleiches Pärchen brettert da nun über den Asphalt dem Wendepunkt ihres Lebens entgegen, in gewisser Hinsicht zwei Looser, zwei verlorene Seelen.

Eine noble Gegend ist das, langsam rollt sie dem netten Anwesen, dem Home von Lavinia, entgegen, doch sie dreht um. Ihr ist das alles zu fremd, dies sind definitiv zwei Welten, welche sich nicht vereinigen lassen. Vorbei am Portier (Kohl Sudduth) geht’s zurück zu Harry, welcher dem nächtlichen Lärm im Hause später gar nichts abgewinnen kann. Doch vorher wird seiner zehnjährigen Enthaltsamkeit Abhilfe geschaffen. – Nicht Weiß- & Rotwein hatte Hannah (Erika Christensen), Vinnies’ Tochter, gemixt, Suzette kümmert sich um diese Angelegenheit und so kommt es doch noch zur Wiedervereinigung. So wirklich Freude kommt nicht auf, im Gegenteil, Lavinia ist geschockt und bietet Suzette direkt fünftausend Dollar an, wenn diese sofort wieder für immer aus ihrem Leben verschwindet. Warum, Lavinia hat die wilde Zeit, von welcher ihre Family keine Kenntnis hat, in eine Schuhschachtel gesperrt, wo sie sie für sehr gut aufgehoben hält. Einen aufstrebenden Sozi-Politiker hat sie zum Mann, den Juristen Jules (Matthew Carrey), inklusive Haus & Hof, dazu zwei sehr verwöhnte ungezogene Töchter, Hannah, welche es auch ‘mal gerne im Pool treibt und demnächst der High School ByeBye sagen wird, und Ginger (Eva Amurri), die gar nichts von roten Ampeln hält. Ein geregeltes Leben eben, ob sie sich treu ist, ob sie ein Kapitel ihrer Existenz einfach dauerhaft wegschließen sollte oder ist nun Chaos angesagt, müssen die Fronten zusammentreffen & -brechen?

Fox Searchlight bringt uns hier einen ab dem 26. März 2001 in L.A. gedrehten low-budget Streifen von dem Regiedebütanten Bob Dolman, welcher sich auch für das Drehbuch verantwortlich zeigt. Man könnte dieses Comedy-Drama schon fast als Familienproduktion von Gran Via Productions & Elizabeth Cantillon Productions bezeichnen, weil die beiden Töchter unserer oscarprämierten Hauptdarstellerinnen mit im Boot sind. Schon nach 24 Tagen war die mit einem Produktionsbudget von $10,000,000 angesetzte Geschichte im Kasten, der Marketingetat lag nochmal doppelt so hoch. Natürlich schon als DVD und VHS bei 20th Century Fox Home Entertainment erhältlich.

— Am 21. November 1945 wurde Hawn in Washington D.C. geboren, rechnen wir ‘mal ihr Alter aus. So gesehen hat sie sich doch wirklich toll gehalten, nicht wahr. Im Gegensatz zu Sarandon (*4.10.46 NYC), welche einfach nur alt und uhhh, einfach nicht mehr ansehnlich ist. Und sind wir direkt, das Aussehen hat auch auf die Töchter abgefärbt, ‘meine, wurde ja vererbt. Aber hängen wir uns daran nicht auf. Das Script ist höchst misserabel und hat eigentlich gar nichts in Hollywood zu suchen. Die Story ist doch eben, dass hier zwei beste Freundinnen damals mit jedem bekannten Rockmusiker in Los Angeles geschlafen haben und dieses mit geschmacklosen Polaroids bezeugen. Farbenlos, keinewegs kreativ, keine Rückblende bis auf ein paar auf alt gemachte Straßenaufnahmen und ein einziges "got milk"-Photo, na denn. Goldie Hawn ist nett & charmant, auch ihre Tochter und Geoffrey Rush ist der Coolste, glaubwürdig ist das Ganze null. Und was soll die Message sein, es ist weder gut die Vergangenheit zu leben noch sie zu verdrängen, na super. Eine am Anfang gar nicht schlechte Idee klischeehaft-dillethantisch ausformuliert und umgesetzt. O.K., zugegeben, das Ganze hat auch ein paar wenige lustige Gags, aber rocken tut hier nun ‘mal überhaupt nichts. Die paar Cent für’s Kino kann man sich getrost sparen. Sollte die CD schon im Player liegen, na dann kann man schon auf ‘Play’ drücken. Zum Schluss: Nichts Besonderes, enttäuschend aber genug unterhaltend um Zeit todzuschlagen.

Cinema Sneak Preview: 17.01.’03
Offizieller Kinostart D: 06.02.’03

 
 

Sönke Worthmann

Null Kommentare Archivist • Freitag, 17. Januar 2003 2018 Uhr

Der Bayerische Filmpreis 2002, Live-Gala aus dem Cuvilliés-Theater in München, sonderbar, wir haben doch schon 2003, heißt live nicht live oder wie, das läuft wohl schon seit 19 Uhr auf dem Dritten. "Mit einem Preisgeld von über 400.000 Euro zählt der Bayerische Filmpreis zu den begehrtesten und renommiertsten Auszeichnungen in Deutschland und Europa", warum nicht gleich der Welt? Was eine Dummlaberei, so ‘ne öde Veranstaltung, das hält man ja nicht aus, andauernd dieses Zwangsgeklatsche und was da für komische Leute auf der Bühne stehen, keine Ahnung, wer und so, oh, Heike Makatsch und Sönke Worthmann oder mit ö? – Die sehen aber sehr interessiert aus, sie guckt noch mal auf ihren Ausschnitt, na ja, langweilig. Und mehr und mehr Blabla. Da essen die Spaghetti in "Solino", lecker, da hätte ich super Lust ‘drauf, ‘habe auch ein paar Nüdelchen eingekauft, nur mit meinem Gebiss, da bleibe ich noch etwas bei Cerials. "Das neue Gesicht des deutschen Films", ‘habe ich noch nie gesehen und den Namen habe ich auch schon vergessen, ja, mit dem deutschen Film habe ich echt nicht viel am Hut. Nächsten Freitag werde ich wohl auch die Sneak Preview der Premiereneinladung vorziehen, die Absage sende ich gleich per Email, aber sehen will ich den eigentlich schon. ‘Werde ‘mal bei denen im Büro vorbeischauen, vielleicht. – Als ich von der Post kam, hatte das mit der Postident für ‘n neues Bankonto erledigt, kam mir der Franzose die Treppe runter entgegen, bah, pfuih, frisch aus dem Bett im Jogginganzug, abstoßend, hat auch nicht gegrüßt, was ein verdammtes low life. – Da steht so eine grauhaarige Afro-Amerikanerin auf der Bühne, welche extra für diesen Event aus den Staaten angereist ist und, neh, echt, haucht da herum, da wäre Playback ‘ne angenehmere Option gewesen, wie schlecht, oh wie grausam, in Hollywood hätte die ‘nen Stern und zig Grammys hätte sie gewonnen, den Song habe ich schon ‘mal gehört, wer sie ist, kein Plan. Das Bayerische Fernsehen hat noch nichts von Bauchbinden gehört. Und noch einmal ein Titel, nein, Gnade. Zurück zu dem Widerling nebenan, der war dann wieder duschen, ja, nichts Unnormales an sich, aber immer alles so laut und polternd, und singend, schlimm, uhhh. "Keep smiling, keep shining … in good times … that’s what are friends for", halt doch die Frese, danach wieder langer Applaus, na bitte, muss ja sein und irgendwie steht oder hängt da ein Mikrophon ganz ungünstig, da klatscht irgendjemand ziemlich dumpf. Alex Schulz immer mit dieser doofen Werbekappe auf, Fackelmann, hähh, Premiere war wenigstens noch ein Begriff. Was eine Rhetorik, der hätte das Vorlesen ‘mal besser üben sollen. Jetzt genug, nicht jeder ist so sche#sse, oh, "Halbe Treppe", das war ‘mal ‘ne gute Laudatio, Preis für Axel Prahl, bester Hauptdarsteller, sicher verdient, der Film war so erschreckend authentisch, netter Kerl.

 
© Archivist  Dich krieg'n'wa auch noch!