Es war einmal woanders, der Planet nennt sich Pandora und auf Pandora gibbed Energie, Bodenschätze, welche auf der Erde gebraucht werden. Also macht sich eine Truppe Menschlein auf, den bislang friedlichen und intakten Planeten auszuplündern, wie es Cristoforo Colombo damals vormachte. Leider stoßen die privatwirtschaftlichen Piraten in diesem Unterfangen dort auf Widerstand, so daß sie, nach dem die Missionierungskeule versagte, in Erwägung ziehen, die Einheimischen mittels Robotern aus’m Reagenzglas zu infiltrieren, um dann eine Umsiedlung herbeizuführen.
Mit von der Partie in diesem Projekt ist ein einfältiger Ex-Marine, welcher den Job lediglich annimmt, um sich seine Wirbelsäulen-OP zu finanzieren. Der Typ ist zwar wahrlich dümmer wie 10 Meter Feldweg, aber er funktioniert auf seine Art perfekt, auch wenn seine Artikulation, wie der Rest der Dialoge in diesem Streifen, grauenhaft erscheint, der Trottel permanent herumgrölt (“ihöhhhhhhhhh”) und andauernd minder schlaue Worte (“holy shit”, “this is an order”) daherquasselt, sich schlicht aufführt wie die Axt im Walde.
Sei’s d’rum, die Story ist so dermaßen kunstlos gestrickt, dass es von der ersten Minute an offensichtlich und in der Konsequenz selbstverfreilich zu dem Showdown zwischen Aggressoren und Bewohnern von Utopia kommt, letztere angeführt von Jake das Brot.
Der Film ist großartig, die Welt atemberaubend, die Geschichte hanebüchern, der Protagonist ‘n Schoafseggel. Insgesamt betrachtet unterhält der Streifen so lala, wobei er über Längen hinweg haarscharf an der damischen Schmerzgrenze entlangschrammt, krass übles Mainstream eben.
Sehenswert? – Yep, der bunten Bilder wegen, der Rest is’ crap.

